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Lebenslauf – Weltanschauung – Charakterarbeit

     
     
Name  

Claudia Sofia Sörensen

geboren in Grottaferrata / Rom am 26. Februar 1946
deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt

     
Mutter   Ingeborg Gurr-Sörensen
Dolmetscherin und Übersetzerin für Italienisch
Autorin von Lehrbüchern
Niederdeutsche Autorin (Theaterstück und Hörspiele)
     
Vater   Sebastiano Triscari
Sizilianischer Landmann
mit 22 Jahren von der Mafia erschossen
     
Studium  

16 Semester Musikhochschulstudium mit Hauptfach Sologesang
Lied- und Oratorienstudium sowie Opernklasse
Musikhochschule Hamburg (1965-1970 und 1971-1973)
28 große Partien des lyrischen und jugendlichen Sopranfachs
Finanzierung des Studiums als Malteser Schwesternhelferin

2-jähriges Aufbaustudium in musikalisch-rhythmischer Erziehung nach Emilie Jaques-Dalcroze und Mimi Scheiblauer

9 Jahre lang umfassendes Heilpraktikerstudium
Spezialisierungen:

  • Klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann,
  • Homotoxikologie nach Hans-Heinrich Reckeweg
  • Ernährungstherapie
  • allgemeine Naturheilkunde
  • Irisdiagnostik nach Josef Deck
  • und allgemein übliche Diagnoseverfahren
   
Gesangprofessorinnen   Margot Guilleaume (Hamburg), Clara Ebers (Hamburg), Maria Consoli (Rom), Marianne Schech (München)
     
Berufsausbildungen
und Berufstätigkeiten
 

Lehre als Musikinstrumentenverkäuferin in Hamburg
Kaufmannsgehilfenbrief

1970/71 Opernstudio und kleine Partien in der Bayerischen Staatsoper und im TV

1974 – 1989 Einfache bis mittlere Konzerttätigkeit während meiner mich arg beschneidenden Ehe sowie Erteilung von Musikunterricht

23 Jahre Ehe mit einem höheren Beamten; drei Kinder (Industriemechaniker – Musikhochschulprofessorin – Polizeikommissar)

Musikerin und Sängerin mit Keyboardanlage (nach der Scheidung)
jahrelang Tanz- und Unterhaltungsmusik an der Costa Blanca

Liedermacherin (rund 500 eigene Lieder und Musikstücke)

Ernährungsfachseminare bei Dr. Max-Otto Bruker

Ausbildungen an der Reformhaus-Fachakademie

Betriebswirtschaftliche Seminare

Privatlehrerin für Spanisch und Deutsch als Fremdsprache

   
Sprachen  

Muttersprache Deutsch

Spanisch (1-), Englisch (2), Italienisch (2-3), Holländisch (3-4)

Grundkenntnisse: Französisch, Bulgarisch, Türkisch, Latein und weitere Sprachen

   
Auslandsaufenthalte
  jeweils mehrere Jahre in Italien, Spanien, Panamá
   
Veröffentlichung  

Wenn wi dat wüsst harr'n (Niederdeutsches Theaterstück) – April 1989

Seelische Selbstheilungskraft – September 2007
Ganzheitliche EMDR-Selbsttherapie und individuierende Selbstanalyse

Itacker müssen (nicht) abkratzen! – Dezember 2007
Gelungene Selbsttherapie schwerer Traumata unter Psychoanalyse, EMDR und Verhaltenstherapie

Schillers Bürgschaft - November 2008
Von der Treue zu sich selbst und der mühelos-mühsamen Integration des Schattens

Leben mit meiner dementen Mutter – Mai 2010

Rezeptlos glücklich – August 2010
25 Jahre Erfahrungen mit vegetarischer und veganer Vollwertkost sowie mit reiner Rohkost

Rezeptlos glückliche Naturküche – August 2010
Köstliche kreativ-vegane Rohkost – Pi x grüner Daumen

Ingeborgs Flucht nach Italien – Juni 2012
Tagebuchaufzeichnungen einer Odyssee
Es begann alles in den letzten Kriegstagen …

Naturkost in den besten Jahren – April 2013
Wie Sie mit gesunder Ernährung in jedem Alter Ihren Krankheiten entgegenwirken können

   
In Vorbereitung  

Entspannung mit Taizé-Liedern – Mai 2015
Mit Taizé-Liedern auch schweren Schmerzen entgegenwirken
Behandlung des ganzen Menschen in Eigenregie

     
Unveröffentlicht  

La Verdad no tiene Compromiso – Nutrición
(Ernährungs-Buchprojekt 1987)

Familienchronik (umfangreiches Buch mit 90 Fotos) – Sommer 2008

reichlich Lyrik, zwei weitere Theaterstücke, Erzählungen, medizinische und Ernährungsfachaufsätze (teilweise veröffentlicht), Essays, rund 500 eigene Lieder (Text und Melodie)

   
 

Meine Idee · Meine Charakterarbeit · Meine Ziele · Meine Verwirklichung

  • Meine Hobbys sind neben meiner Charakterpflege und der Pflege meiner hochbetagten Mutter nach wie vor gute Musik aller Arten – Es gibt keine schlechte Musik; es gibt nur schlecht gemachte Musik –, Schreiben, Lesen, Sprachen, und mich interessieren alle Geisteswissenschaften aber auch die Naturwissenschaften (9 Jahre Heilpraktikerstudium). Seit meinem Umzug in die Nähe von Bremerhaven male ich leidenschaftlich nach Zahlen, ich zeichne und aquarelliere aber auch. Die neue Wohnung ist voller eigener Bilder.
  • Ich pflege meine Ehrfurcht vor der Schöpfung und bin mir dessen bewusst, dass ich zwar großartig gemacht bin (Psalm 139) aber mich nicht großartig in Größenwahn versteigen muss noch möchte, wie es leider mehrere Familienmitglieder praktizieren. Die Trennung von ihnen war nicht einfach aber notwendig fürs eigene Leben.
  • Ehrfurcht vor geborenem und ungeborenem Leben ist Teil meiner Weltanschauung.
  • Kyriozentriertes Leben (Gott im Zentrum).
  • Kraft und Begabungen kommen vom Schöpfer und ich bin ihre Verwalterin.
  • Ökologie.
  • Bewusstes Entnahmeverhalten.
  • Ganzheitliche Gesundheitspflege.
  • Bevorzugung der Naturheilkunde.
  • Gesunde vegetarische, überwiegend vegane, rohe Vollwert-Ernährung.
  • Fasten in regelmäßigen Abständen und bei körperlichen Unpässlichkeiten.
  • Mäßiges Körper- und Atemtraining.
  • Nach wie vor bezeichne ich meine von 2006-2007 durchgeführte Selbsttherapie als sehr erfolgreich. Ich habe mich durch nichts mehr hinunterziehen lassen. Dabei gab es durchaus mehrere Ereignisse, die mich früher umgeworfen hätten. Das Schreiben mehrerer Bücher hat dazu beigetragen, mich immer besser kennenzulernen, zu stabilisieren, auch das Leben meiner Mutter besser zu verstehen und last not least die schwierige Aufgabe, sie zu pflegen, immer besser zu meistern. Seit kurzem kommt eine Pflegerin ins Haus: 13 Jahre lang habe ich sie allein gepflegt. Sie hat jetzt Pflegegrad 5 und der Verlust der Sprache hat eingesetzt .
  • Ich pflege weiterhin meine humanistische, holistische, karitative und christliche Grundhaltung. Sie ist nur dann zielsicher und erfolgreich zu erreichen, wenn ich ebenso wie früher in meinem Künstlerleben als Sängerin und Musikerin niemals vollkommen zufrieden mit mir bin sondern stetig – nicht ständig sondern ausdauernd – an mir arbeite. Das macht mich zufrieden.
  • Meine persönliche Messlatte hängt sehr hoch, und der Motor meines Lebens ist meine Unvollkommenheit oder wie es in einem Taizé-Lied heißt: "En nuestra oscuridad enciende la llama de tù amor, Señor" (In unserer Dunkelheit, Herr, entzünde Du den Ruf Deiner Liebe). Oder auch folgendes Taizé-Lied: "De noche iremos, de noche, que para encontrar la fuente, sólo la sed nos alumbra, sólo la sed nos alumbra." (In dunkler Nacht wollen wir ziehen, lebendiges Wasser finden. Nur unser Durst wird uns leuchten, nur unser Durst wird uns leuchten.) Eben dieser Durst lässt uns die rechten Lebensquellen suchen und finden! Es liegt dann an uns, sie regelmäßig zu pflegen und rein zu halten, denn dann spendet sie uns ihr reines Lebenselixir. » YouTube: De noche iremos. Canto de Taizé.
  • Regelmäßige Fortführung meiner Psycho-Selbsttherapie als 'Hausputz der Seele' und 'Arbeit am eigenen Charakter'. Gelegentlich setze ich auch noch EMDR ein.
  • Sinn und Zweck meines Lebens ist, an mir selbst zu arbeiten, ein besserer Mensch zu werden und nicht nur für mich selbst sondern auch für meine Mitmenschen da zu sein, denn nur durch meine Mitmenschen und an ihnen kann ich selber wachsen.
  • Ziel: Ausgewogenheit von Selbstliebe und Liebe zum Nächsten sowie von Fühlen, Denken, Wollen und Handeln.
  • Liebe ist kein gutes Gefühl im Bauch sondern konsequente Arbeit durch Pflege der Liebe. Die Fähigkeit zu lieben fliegt uns nicht von selbst zu sondern will durch bewusste Hinwendung täglich geübt werden. Meinen Mitmenschen einmal mehr bewusst streicheln erübrigt mir eine rasch gesprochene Beleidigung der Bedürfnisse nach der Akzeptanz, die sich mein Mitmensch von mir erhofft.
  • Verstehen statt Unverständnis ermöglicht mir auch Rückzug dort, wo mir auf die Finger geschlagen wird. Und es gibt eben leider austeilende Menschen, die an ihrem Größenwahn und gekränkten Narzissmus zu ersticken drohen, ihn jedoch nicht lassen können, weil sie Angst vor ihren verdrängten Minderwertigkeitsgefühlen haben. Mit derartigen Menschen war ich Jahrzehnte hindurch arg konfrontiert und habe ebenso lange benötigt, um sie zu entlarven und mich ihnen bewusst zu entziehen. Nur was wir erkennen, können wir kennen und dann eigene Wege finden, wie wir damit umgehen wollen
  • Ausgewogenheit von Ich, Selbst, Über-Ich und Es unter größtmöglicher Individuation aber immer mit Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen ist meine Devise. Ich hinterfrage stets, ob ich die Grenzen anderer überschreite.
  • Hehres Nahziel: Ausgewogenheit von Selbstliebe und Liebe zum Nächsten sowie von Fühlen, Denken, Wollen und Handeln.
  • Ich kann meine Peiniger loslassen, weil ich weiß, welcher Motor sie treibt. Ich habe damit nichts zu schaffen und muss davor nicht mehr zu Kreuze kriechen. Darum: Mein Ziel liegt weit hinter dieser Welt.
  • Allgemeine Kreativitätspflege gehört zu mir wie Hausputz und Körperpflege. Und nur wer rastet rostet. Die Pflege meiner Mutter bremst mich logischerweise räumlich wie zeitlich enorm aus, sie schränkt mich aber in meiner Persönlichkeitsentfaltung durchaus nicht ein. Ein derartiger Spagat gelingt nur durch gepflegte Selbsthingabe. Mutter Theresa sagte: "Lieben bis es schmerzt." Den Schmerzpunkt überwinde ich durch das Einschalten von Gelassenheit und Hingabe. Wenn mir meine Mutter besonders auf die Nerven geht, wähle ich zwischen zwei Möglichkeiten. Entweder, ich gehe hinaus, bringe sie in ihr Zimmer oder gehe mit meinem Hund spazieren oder ich wende mich ihr kurzzeitig gezielt liebevoll zu.
  • Es gibt allerdings Menschen, die es darauf angelegen, überall ihre Fettnäpfchen hinzustellen und dann kräftig auszuteilen, wenn man darauf hereinfällt und ungewollt hineintritt. Derartige Menschen gehören meistens dem Egozentriker-Formenkreis mit Münchhausensyndrom an, in dem sich auch Hedonisten tummeln. Der Charakter solcher Leute besteht meistens aus einer schizoid-zwanghaften Mischung, entstanden aus gekränktem Nazismus, der sie zu Großartigkeitswahn antreibt, andere Menschen als Schemel für eine eigene bessere Aussicht von höherer Warte her ausnutzend. Und manche benehmen sich auch darum so, weil es für sie der bequemere Weg ist, denn Selbsterkenntnis und Arbeit am Charakter erfordert Mut, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen statt Mitmenschen durch Feindseligkeiten und Verleumdungen auszugrenzen. Mut gelingt aber nicht jedem.
  • Wenn ich mich schwach fühle und mir darum selbst nicht genüge, behalte ich Mut zum Weitermachen, nutze aber auch Erholungspausen, denn in der Ruhe liegt die Kraft, nicht aber im Herumwirbeln. Das musste ich erst einüben.
  • Wandern und Bergwandern ist mir einerseits wegen der Pflege meiner Mutter nicht mehr möglich, wird aber aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr gehen, denn in der Pflege habe ich mir an meiner ohnehin lädierten Wirbelsäule einen folgenschweren Bandscheibenvorfall zugezogen. Wir haben aber Schwimmbad und Sauna im Haus. Außerdem betreibe ich mit allerlei Kleingeräten zu Hause und in einem Studio Fitnesstraining für Senioren.
  • Mein schokobraunes Zwergpudelchen Clara lebt seit 2011 mit mir zusammen. Sie bringt mir Ausgleich für meinen verlorenen Gesang und ist meine Begleiterin bei Tag und Nacht. Sie ist "die letzte große Liebe meines Lebens". Danach nur noch Stofftiere und die Vorbereitung auf mein Lebensende mit Blick in eine ferne, nicht bekannte Zukunft. Abschluss und Fortführung zugleich: über meinen Tod hinaus.
  • Seit ein paar Jahren muss ich der Sonne aus dem Weg gehen. Ich wurde bereits mehrfach wegen Basaliomen und Melanomen im Gesicht geschnitten. Meine Aktinische Keratose wird zwar regelmäßig kontrolliert, aber ich muss mich weitgehend vor der Sonne schützen. Nun ja: Ich habe reichlich Sonnenbäder genommen, und das ist nun wohl die Quittung dafür.
  • Meine umfangreiche Keyboardanlage, alle Noten und sämtliches Zubehör habe ich wegen des Verlustes meiner Gesangstimme um das Jahr 2008 herum einem musikalisch sehr begabten Zwillingspaar in der Nachbarschaft geschenkt. Einer der beiden jungen Männer wird möglicherweise nach dem Abitur Musik studieren. Wohl aufgrund meiner 14 Jahre lang nicht erkannten und daher unbehandelten Zeckenborreliose erlitt ich starke Veränderungen an den Stimmlippen. Der Trauer Zeit geben und dann allgemein "Abschiedlich leben" ist meine Devise.
  • Im Jahr 2015 habe ich mir aber den Tyros 5 XXL 76 von Yamaha gekauft. Singen geht leider nicht mehr, aber ich denke Texte und Melodien intensiv mit, und so habe ich meine Trauer über den Verlust meiner Stimme dank meiner Kreativität inzwischen überwinden können. Singen können dann ja die Anderen. In meinem Herzen aber werde ich Sängerin bleiben. Da schwingt es wie früher singend mit: Auf den Flügeln des Gesanges.
  • Meine Religion: Nach reichlich Erfahrungen mit verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen und fundierten philosophischen, psychologischen, soziologischen, exegetischen, kirchengeschichtlichen, fundamental-theologischen und theologischen Studien sowohl der katholischen, lutherischen als freikirchlichen Richtungen und einiger Sekten, bin ich zwar zum Katholizismus heimgekehrt aber letztlich bin ich Agnostikerin im Sinne von Epikur.
  • Epikur war kein selbst verliebter Hedonist sondern ein Mensch im Hier und Heute mit der Grundregel: Carpe diem, carpe momentum. An seinem Garteneingang hing folgender Spruch: "Tritt ein Fremder! Ein freundlicher Gastgeber wartet dir auf mit Brot und mit Wasser im Überfluss, denn hier werden deine Begierden nicht gereizt, sondern gestillt."
  • » Wikipedia: Epikur / » MS-Project: Epikur (pdf)
  • » Wikipedia: Hedonismus / » Epikur-Verlag
  • Ich pflege eine überkonfessionelle Grundhaltung auf der Basis von Tiefenpsychologie, Philosophie und Poesie, wobei mir Ethik und Moral wichtig sind, um mit mir selbst, meinen Mitmenschen und -tieren als mit der gesamten Natur in Einklang zu leben. Ich lebe nach Albert Schweitzers Maxime: "Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet: Ich bin Leben, das leben will inmitten von Leben, das leben will."
  • Religion ist für mich der künstlerische, ja: poetische Ausdruck des Logos. Und der wieder lebt aus den Tiefen der menschlichen Seele, die wiederum aus ihren frühkindlichen Erfahrungen und Antworten darauf gespeist wird. Religion ist für mich eine Mischung aus Künsten, Poesie und Logos. Nur wenn in der Religionsausübung der Ausgleich zwischen dem künstlerischen Wert von Poesie und Logos dergestalt gelingt, dass er (dieser ausgewogene Ausgleich nämlich) alle Wesen so lieb wie sich selbst behält, kann Religion dazu beitragen, nicht als Opium des Plebs missbraucht zu werden sondern in eine überkonfessionelle Grundhaltung auf der Basis von Tiefenpsychologie, Philosophie, Poesie und allen Künsten hinein zu wachsen.
  • Trotz gewisser Glaubensbindung, die aber nur in meinen christlichen Wurzeln fußt, bin ich innerlich frei und unabhängig geworden. Religion ist in meinen Augen auch eine Angelegenheit der Kultur, in die wir hineingeboren und hineingewachsen sind. Überdies sehe ich Religion auch als Bestandteil persönlicher Bildung. Die Kultivierung der menschlichen Seele schließt seine Religion mit ein und ist zugleich herzlich an anderen Religionen interessiert.
  • Seit ich wegen der langjährigen Pflege meiner Mutter aus unserem Hamburger Reihenhaus in eine wunderbar bequeme Wohnung in Geestland (Langen bei Bremerhaven; Wald und Feld vor der Haustür) fortgezogen bin, habe ich keine Möglichkeit mehr, die katholische Messe zu besuchen und sehe mir statt dessen zusammen mit Mutter die Sonntagsgottesdienste im Fernsehen an. Ich bin frei geworden und benötige keine einzige wahre Kirche mehr, die mir diktiert, was ich glauben soll, um ins Himmelreich zu gelangen. Ich lebe hier und heute, nicht aber für ein von irgendwelchen Menschen entworfenes, letztlich doch imaginäres Himmelreich.
  • Meine persönliche Beziehung zu meinem Herrgott beruht auf meiner inneren Freiheit, die er mir als göttliche Gnadengabe wie ein Geschenk in die Wiege gelegt hat. Denn was wir uns auch erarbeiten: Das Material dafür stellt uns der Schöpfer von Leben und Tod, Anfang und Ende zur Verfügung. Wir aber dürfen wählen, wenn wir können und uns trauen, können zu wollen bzw. wollen zu können. Alles ist eine Frage der Wechselwirkung und unserer inneren Freiheit.
  • Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Die Liebe aber ist die Größte unter ihnen. Ohne Hoffnung kein Glaube – Ohne Glaube keine Liebe – ohne Liebe keine Treue. Ohne ausgewogene Liebe zu sich selbst und seinen Nächsten gibt es keine Treue. Wer die Treue nicht sich selbst gegenüber erlernt hat, wird auch keinem anderen Menschen auf dieser Welt treu bleiben. Das Geheimnis ist: Arbeite an Dir selbst, um Zuversicht, Glaube, Hoffnung, Liebe und Treue zu gewinnen.
  • Schließen wir mit einem wunderbaren » Tiroler Volkslied:

    |: Fein sein, beinander bleibn, :|
    Mags regn oder windn,
    Oder aberschneibn.
    |: Fein sein, beinander bleibn :|

    |: Gscheit sein, net einitappn, :|
    Ees steckt oft der Fuchs
    In da Zipflkappn.
    |: Gscheit sein, net einitappn. :|

    |: Frisch sein, net ummamockn, :|
    Und geht a dei Häuserl
    Und die Liab in Brockn.
    |: Frisch sein, net ummamockn. :|

    |: Treu sein, net außigrasn, :|
    Denn die Liab is so zart
    Wia a Soafnblasn.
    |: Treu sein, net außigrasn. :|